MarketingDelegationsphaseKoordinationsphase

„Wir veröffentlichen viele Inhalte ohne Wirkung auf den Vertrieb“

Lemur Media · Autor: Dominik Dębski · aktualisiert am 28.10.2026

Auf einen Blick

Inhalte wirken nicht auf den Vertrieb, wenn sie nach Redaktionskalender entstehen, ohne Bezug zu den Fragen der Kunden in den einzelnen Entscheidungsphasen. Die Lösung: ein Content-Plan auf Basis von Vertriebsgesprächen und Suchdaten, Fachinhalte unter Mitwirkung der Spezialisten des Unternehmens und die Messung der Wirkung auf den Sales Funnel.

Woran erkennt man das Problem?

  • Das Unternehmen veröffentlicht regelmäßig Artikel und Posts, doch der Blog-Traffic führt nicht zu Anfragen.
  • Vertriebsmitarbeitende nutzen Marketinginhalte nicht in Kundengesprächen.
  • Content-Reports enden bei Seitenaufrufen, Likes und Downloads.
  • Die Inhalte sind allgemein und könnten von jedem Wettbewerber stammen.

Was sind die Ursachen?

  1. 01Kalendergetriebener PlanThemen werden nach Veröffentlichungsfrequenz gewählt, ohne Analyse der Fragen und Einwände der Kunden.
  2. 02Kein ExpertenwissenInhalte schreiben Personen ohne Erfahrung im Thema. Daher fehlen ihnen die Erfahrung und Glaubwürdigkeit, die Kunden und Suchmaschinen bewerten (E-E-A-T).
  3. 03Keine WirkungsmessungNiemand verknüpft den Kontakt mit Inhalten mit späteren Verkaufschancen.
Erscheinungsbild des Problems nach Zahl der Mitarbeitenden
MitarbeitendeTypisches Bild
50⁠–⁠249 MitarbeitendeInhalte erstellt eine einzelne Person oder eine Agentur, und die Experten des Unternehmens haben keine Zeit, daran mitzuwirken.
250⁠–⁠999 MitarbeitendeMehrere Teams und Marken veröffentlichen parallel, und die Inhalte wiederholen sich oder widersprechen einander.

Welche Fragen sollte die Geschäftsführung stellen?

  • Welche Fragen stellen Kunden dem Vertrieb in jeder Kaufphase, und welche davon beantworten die Inhalte des Unternehmens?
  • Welcher Anteil der Verkaufschancen hatte vor dem ersten Vertriebsgespräch Kontakt mit Inhalten?
  • Welche Experten des Unternehmens wirken an der Erstellung von Inhalten mit, und wie viel Zeit investieren sie?

Welche Kennzahlen sollten Sie prüfen?

  • Anteil der Verkaufschancen mit Content-Kontakt vor dem ersten Gespräch
  • Anfragen und Leads aus Inhalten nach Thema
  • Sichtbarkeit der Inhalte in Suchergebnissen und Antworten von KI-Assistenten für angebotsbezogene Suchbegriffe

Welche Fehler sollten Sie vermeiden?

  • Mehr Veröffentlichungen, ohne Themen und Erstellungsweise zu ändern.
  • Inhalte mit KI generieren, ohne Experten einzubinden und Fakten zu prüfen.

Wie läuft die Lösung ab?

Methoden: Wachstums- und Sichtbarkeitsaudit. Die Reihenfolge der Maßnahmen bestimmt der Lemur-Kompass anhand von Wachstumsphase, Größe, Geschäftsmodell und Rentabilität des Unternehmens.

  1. 01Content-AuditInventur der Inhalte mit Traffic, Rankings und Funnel-Wirkung; schwache Inhalte werden entfernt oder zusammengeführt.
  2. 02Karte der KundenfragenFragen aus Vertriebsgesprächen und Suchdaten, den Entscheidungsphasen zugeordnet.
  3. 03Prozess mit ExpertenJeder Inhalt hat einen fachlichen Experten, und der Vertrieb erhält Inhalte für konkrete Gespräche.
  4. 04Messung im FunnelContent-Kontakte werden im CRM erfasst, und vierteljährlich wird über die Wirkung auf Verkaufschancen berichtet.

Womit sollten Sie beginnen?

Content- und Sichtbarkeitsaudit mit Karte der Kundenfragen (3 Wochen).

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